Wildkamera Test

Im richtigen Moment auf den Auslöser drücken – das ist mit einer speziellen Digitalkamera, die mit einem Bewegungsmelder ausgestattet ist nun möglich. Ein passiver Infrarotsensor reagiert bei einer Wildkamera auf Wärme und Bewegung. Nicht nur für die Aufzeichnung von Tierbildern oder –videos kann eine solche Wildkamera genutzt werden, auch als Videoüberwachung kann das Gerät interessant werden. Im Wildkamera Test haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen über diesen Gerätetyp zusammengestellt und was Sie beim Kauf beachten müssen.

Wildkamera Test 2016 – TOP3

SpyPoint Wildkamera BF-8, camoflage, 680042
11 Bewertungen
SpyPoint Wildkamera BF-8, camoflage, 680042
  • Wildkamera 8 Megapixel
  • 46 schwarzlicht LED völlig unsichtbar
  • Auslösezeit unter 1 Sec.
Dörr SnapShot Wild/Überwachungskamera mit 28 IR LED (5 Megapixel) oliv grün
21 Bewertungen
Dörr SnapShot Wild/Überwachungskamera mit 28 IR LED (5 Megapixel) oliv grün
  • 28 IR LEDs für perfekte und nahezu unsichtbare Ausleuchtung und einer Blitzreichweite bis zu 12 Meter, Auflösung 5.0 Megapixel
  • Bild-/Serienbild oder Videoaufnahmen; Bereich Bewegungssensor bis zu 10 Meter; Reaktionszeit 1,3 Sekunden
  • 1-3 Bilder pro Bewegung; Intervall Serienbild: 5 Sekunden bis zu 8 Stunden; Videoauflösung VGA 640 x 480 / Videolänge: 10 Sekunden
Bushnell Wildkamera Trophy Cam HD LED Camo, Black, 119677
2 Bewertungen
Bushnell Wildkamera Trophy Cam HD LED Camo, Black, 119677
  • Neues Bushnell bu119677 Trophy CAM HD 2014 Camo

Was ist eine Wildkamera?

Bei einer Wildkamera handelt es sich um eine spezielle Art der Überwachungskamera. Hauptsächlich sind solche Kameras dazu gedacht, Tiere im Wald zu beobachten ohne sie aufzuschrecken. Wildkameras sind so konstruiert ist, dass sie sich entweder auflösen, sobald etwas sich im Sichtfeld bewegt oder indem ein Intervall zwischen den Aufnahmen festgelegt wird.

Das Gehäuse einer solchen Kamera ist meist in einem unauffälligen Camouflage-Look getarnt, damit sie nicht auffällt. Wildkameras können auch in der Nacht Aufnahmen tätigen. Dafür ist die Kamera mit kleinen LEDs ausgestattet, die das Areal nachts ausleuchten. Die Beleuchtung kann auch durch Licht im Infrarot-Bereich bestehen, dass für die Augen nicht sichtbar ist.

Im Gehäuse einer Wildkamera steckt meist eine Digitalkamera, die mit einem Akku oder Batterien betrieben wird und eine Auflösung im mittleren Bereich zwischen 5 und 12 Megapixeln hat. Nicht nur für Jäger und Naturbegeisterte kann die Nutzung einer Wildkamera von Vorteil sein. Auch wenn Jagd auf Diebe gemacht werden soll, kann ein solches Gerät zum Einsatz kommen.

Anhand der verbauten LEDs können Wildkameras in die folgenden Kategorien eingeteilt werden:

  • White: Ein für das menschliche Auge sichtbares Licht wird erzeugt, Tiere werden davon nicht gestört. Zur Abschreckung von Dieben ist dies allerdings weniger praktisch.
  • Black: Ein für das menschliche Auge unsichtbarer Blitz wird erzeugt, daher werden diese Kameras von Dieben und Einbrechern selten bemerkt. Die Ausleuchtung dieser LEDs ist allerdings wesentlich schlechter.

Neben Kameras, die das Bild auf einer Speicherkarte speichern, gibt es auch solche, die direkt per Edge, GPRS, UMTS oder LTE, beziehungsweise per MMS an den Empfänger übertragen werden können.

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Wildkamera achten

Auflösung

Damit Ihre Kamera scharfe Bilder schießt müssen Sie auf die Auflösung und die Größe des Sensors achten. Je größer der Sensor bei einer gleichbleibenden Pixelzahl ist, umso eine bessere Qualität haben die Bilder.

Reaktionszeit

Die Zeitspanne zwischen dem Registrieren der Bewegung durch den Bewegungsmelder und der Aufnahme des Bildes wird als Reaktionszeit bezeichnet. Dabei kann nicht nur der Bewegungsmelder Einfluss auf die Reaktionszeit haben, auch die Speicherkarte spielt eine Rolle. Bei größeren Speicherkarten werden die Daten meist langsamer verarbeitet. Studieren Sie am besten Kundenrezensionen, um heraus zu finden, wie schnell die Reaktionszeit einer Kamera wirklich ist.

Reichweite und Stromversorgung

Die Reichweite hängt mit dem Bereich, den Sie überwachen möchten zusammen. In der Regel handelt es sich dabei um Werte zwischen 5 und 20 Metern. Bei idealen Bedienungen reagiert der Bewegungsmelder in dieser Entfernung.

Eine konstante Stromversorgung ist für eine Wildkamera unabdingbar. Bei den meisten Geräten handelt es sich dabei um Batterien (AAA, AA, C oder D). Wenn Sie sich hochwertige Batterien zulegen kann eine Wildkamera über mehrere Monate laufen. Praktisch für den Einsatz von Wildkameras in der Nähe eines Gebäudes sind Modelle, die über einen Stromanschluss verfügen.

Es gibt zudem auch Modelle, die an ein Solarmodul angeschlossen werden können. Diese sind besonders umweltfreundlich, da ein eingesetzter Akku über Solarenergie aufgeladen wird.

Rechtliche Bestimmungen

Je nach Bundesland sind die Bestimmungen zu Wildkameras unterschiedlich. Beachten Sie jedoch die folgenden Grundsätze, um sich rechtlich abzusichern:

  • Kamera nicht auf Wege richten, gezielte Überwachung von Personen vermeiden
  • nur relevante Stellen beobachten
  • Bilder von Personen löschen, wenn diese nicht der Verfolgung einer Straftat dienen

Vor- und Nachteile einer Wildkamera

Zum Abschluss geben wir Ihnen im Wildkamera Test noch einmal einen Überblick über Vor- und Nachteile einer solchen Kamera.

Vorteile:

  • Beobachtung von Wild wird erleichtert
  • Auslöser wird nur getätigt, wenn Bewegungsmelder reagiert
  • eignet sich auch zur Objektüberwachung
  • tierische Schädlinge beispielweise auf dem Dachboden können registriert werden
  • Zeitraffer-Aufnahmen möglich

Nachteile:

  • kostenintensiv
  • Auslöser teilweise zu langsam
  • Fehlauslösung möglich
  • schwierige Sicherung

Für Naturliebhaber die auf der Suche nach einmaligen Schnappschüssen sind, eignet sich die Anschaffung einer Wildkamera. Auch für die Überwachung eines Objektes kann sie sehr praktisch sein, jedoch ist die Sicherung schwierig. Überlegen Sie sich also im Vorfeld genau, für welchen Zweck Sie die Kamera benötigen würden.

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