Motorradhandschuhe Test

Welcher Motorradfahrer kennt es nicht, wenn die Hände und Finger dem kalten Fahrtwind ausgesetzt sind – dafür gibt es extra Handschuhe für Motorradfahrer, die sowohl im Winter, auch im Sommer ihren Dienst erweisen. So sind die Hände beim Motorradfahren mit das Wichtigste und ohne Motorradhandschuhe sollte man nicht auf die Straße gehen. Deshalb gibt es eine große Auswahl an Motorradhandschuhen von Herstellern wie Racer, Proanti oder O’Neal, die wir 2017 verglichen haben. Wir von Testerfahrungen.com empfehlen einen individuellen Motorradhandschuh Test.

Handschuhe sind gleich nicht Handschuhe, denn Motorradhandschuhe sind anders. So sind Handschuhe für Biker denn je nach Ausstattung sind sie für den Sommer oder auch für die Übergangszeit bestens geeignet. Solche Handschuhe gibt es sowohl in Textil als auch in Leder und seit einiger Zeit auch aus einem Materialmix. Extrem wasserdicht sind Motorradhandschuhe mit einer atmungsaktiven Membrantechnologie, wie zum Beispiel Gore Tex. Solche Handschuhe sorgen für eine gute Wärme- und auch Feuchtigkeitsregulierung, was eines der wichtigsten Argumente im Sommer darstellt. Für solch einen Komfort muss man natürlich ein paar Euro mehr hinlegen. Sportliche Fahrer bevorzugen hier die Lederhandschuhe, die aber in den seltensten Fällen wasserdicht sind. Ohne Motorradhandschuhe sollte man auf keine Fall fahren, denn Studien haben hier gezeigt, dass bei rund 85 % der Unfälle immer die Hände beteiligt sind.

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Worauf sollte man beim Kauf von Motorradhandschuhen achten?

Testerfahrungen.com gibt hier hilfreiche Tipps, worauf man beim Kauf bzw. beim Motorradhandschuh Test unbedingt achten sollte.

Das Material

Auf jeden Fall müssen die Handschuhe abriebfest sein. Denn meisten Nutzer ist aber nicht bekannt, dass bei einem Sturz an den Reibungsstellen sich extrem viel Hitze entwickelt und dies nicht nur bei schnellen Geschwindigkeiten. Aus diesem Grund sollten die Abriebflächen an den Handballen und an den Fingerhüllen zusätzlich aus hitzefestem Kunststoff bestehen. Gute Motorradhandschuhe sollten mit Kevlar oder mit Carbonfasern verstärkt sein.

Der Aufbau

Günstige und einfache Motorradhandschuhe bestehen meist nur aus einer luftdurchlässigen Textilschicht. Sie schützen die Handknochen nicht wirklich vor Schlägen. Solche Handschuhe sind aber wiederum sehr gefühlsecht und komfortabel, da man damit alle Schalter sehr gut bedienen kann. Mehr Schutz hat man mit Motorradhandschuhen, die mit Knöchelprotektoren ausgestattet sind und eine große Krempe haben. Die Knöchelprotektoren schützen die Knöchel und die Mittelhandknochen vor einem Bruch. Solche Modelle sind dann oft auch wasserfest. Leider schwitzt man in diesen Modellen bei höheren Temperaturen sehr leicht. Sehr wichtig ist hier auch eine verstärkte Handinnenfläche, denn dann hat man bei höheren Geschwindigkeiten immer noch einen guten Griff. Einige Modelle verfügen an der linken Hand über eine Art Visierwischer. Dies bedeutet, dass es dort einen Gummieinsatz gibt, mit dem man das Visier zum Beispiel bei Regen abwischen kann. Bei guten Modellen sind auch der kleine Finger und der Ringfinger zusammengenäht. Dies verhindert bei Unfällen, dass der kleine finger extremen Belastungen ausgesetzt wird.

Sicherheit

Der Sicherheitsaspekt sollte immer ganz klar im Vordergrund stehen. Hier gilt es, das Augenmerk auf die Oberseite der Hände zu legen. Es gibt hier Modelle mit einer Hartschalen-Plastik oder auch welche mit einfachem Schaumstoff. Ein spezieller Pu-Schaumstoff verhärte sich beim Sturz und sorgt so für die entsprechende Sicherheit.

Der richtige Sitz

Auf keinen Fall dürfen Motorradhandschuhe zu groß sein, denn sonst bilden sich beim Umgreifen des Lenkers Falten. Die Finger dürfen nicht zu kurz geschnitten sein, denn sonst würden sie beim Greifen vorne anstoßen. Beim Kauf von Lederhandschuhen sollte man bedenken, dass diese sich im Laufe der Zeit noch ausdehnen und dann unter Umständen zu groß sein können.

Beim Kauf sollte man ebenfalls darauf achten, dass der Handschuh gut passt und die Verarbeitung sehr hochwertig ist. Der Handschuh sollte bequem zu tragen sein und wie angegossen sitzen. Außerdem darf solch ein Handschuh die Reaktionsfähigkeit nicht einschränken und somit zu Bedienfehlern führen. Laut dem Motorradhandschuhe Testberichten sowie Produkten auf Amazon.de liegt der Preis von Motorradhandschuhen zwischen 20 und 100 Euro. Es gibt hier natürlich auch sehr viel hochwertigere Modelle, die dann auch deutlich mehr Geld kosten.

Die unterschiedlichen Typen von Motorradhandschuhen

Auch bei Motorradhandschuhen gibt es unterschiedliche Typen, die nach Einsatzzweck genutzt werden sollten.

Sporthandschuhe

Diese Handschuhe bieten das größte Maß an Sicherheit, denn sie haben mehrere Protektoren und bestehen aus besonders hochwertigen und reißfesten Materialien. Allerdings diese Motorradhandschuhe teuer und auch nicht sehr bequem, was das Tragen angeht.

Tourenhandschuhe

Der Allrounder unter den Motorradhandschuhen. Solche Modelle sind im Sommer oft zu warm und im Winter bieten sie keinen ausreichenden Schutz vor Kälte. Will man diese Handschuhe das ganze Jahr trage, dann sollte man darauf achten, dass sie ein zusätzliches Futter besitzen. Fahrer, die gerne lange Touren fahren nutzen sehr gerne die Tourenhandschuhe. Um eine Wasserdichtheit zu erzielen, gibt es für diese Modelle spezielle Regen-Überzieher.

Chopperhandschuhe

Solche Handschuhe reichen in der Regel nicht über das Handgelenk. Es handelt sich hier um Lederhandschuhe. In der Kategorie Sicherheit fallen diese Handschuhe in der Regel durch. Es gibt sie auch ohne Finger. Diese Modelle sind aber auf keinen Fall zu empfehlen.

Übergangshandschuhe

Bestehen aus einem Mix aus Leder und Textil und sind oft etwas dicker als die Tourenhandschuhe, denn sie haben ein wärmendes Futter. Solche Handschuhe sind auch wasserdicht, aber für den Winter nicht ausreichend warm.

Winterhandschuhe

Speziell für den Winter und daher mit einem dicken Futter ausgestattet. Leider kann dadurch das Griffgefühl für den Lenker etwas eingeschränkt sein. Diese Modelle gibt es sehr oft als Fausthandschuhe oder als Dreifingermodelle, die deutlich mehr Beweglichkeit bieten. Es gibt hier auch beheizbare Modelle, die über kleine Heizelemente verfügen, die in den Handschuh eingearbeitet sind.

Die Vor- und Nachteile von Motorradhandschuhen

Bei den Tests bzw. Bewertungen auf Amazon.de werden folgende Vor- und Nachteile genannt, die man Kauf kennen sollte. Zu den Vorteilen zählen ganz klar

  • Sehr stabil
  • Speziell für das Motorradfahren ausgelegt
  • Fangen Stürze sehr gut ab
  • Gute Haltbarkeit
  • Sehr griffig

Die Nachteile sind aber auch nicht außer Acht zu lassen, wenn man sich für den Kauf von Motorradhandschuhen entscheidet.

  • In der Anschaffung oftmals sehr teuer, gerade wenn man eine gute Qualität wählt
  • Man muss Kompromisse zwischen Isolation, Atmungsfähigkeit und Wasserdichte machen
  • Man benötigt Sommer- und Wintermodelle, um immer optimal geschützt zu sein

Große Auswahl an Motorradhandschuhen gibt es auf Amazon.de:

Wir von https://motorradbekleidungtest.de/ empfehlen nur das Fahren von Zweirädern mit Handschuhen für Motorräder und zuvor einen Handschuh Test für Motorräder vor dem Kauf.

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