Hundgeschirr Test

Als trendige und gesündere Alternative zum Halsband gibt es heutzutage zahlreiche unterschiedliche Hundegeschirr-Arten im Handel zu erwerben. Oft ist das Geschirr mit lustigen Spitznamen versehen oder in bunten Farben gestaltet. Auch Hundetrainer und Tierärzte befürworten die Benutzung. Welche Vorteile ein Hundegeschirr mit sich trägt und was Sie beim Kauf beachten müssen, haben wir im Hundegeschirr Test zusammengestellt.

Hundegeschirr Test & Erfahrungen 2016

AngebotBestseller Nr. 1
Poppypet No-Pull-Hundegeschirr Haustier sicher Kontrolle Easy Soft Gehen gepolstertes Hundegeschirr aus Nylon Schwarz M
  • Größe:M: Brustumfang 56-69cm; Halsumfang 35-55cm
  • Funktion: Individuell anpassbare Passform mit vier Verstellmöglichkeiten für volle Bewegungsfreiheit. Ein komfortables Hundegeschirr, das einfach einzustellen und anzulegen ist
  • Mode-Design: Reflexstreifen für gute Sichtbarkeit in schlechten Lichtverhältnissen.Extra Fach für die Hundemarke. ergonomische Passform. mit Ratschenverschluss. Neopren im Brustbereich für höchsten Tragekomfort
Bestseller Nr. 2
JULIUS-K9, 162P2, K9-Powergeschirr, Größe: 2, schwarz
  • Austauschbare Seitenaufschriften
  • Lichtreflektierender Brustgurt und Randverzierung
  • Fixierbarer Haltegriff
Bestseller Nr. 3
Nobby 80552-34 Norweger Geschirr "Mesh Preno", türkis
  • Brust-, Hals- und Schulterbereich mit Neopren gepolstert, wasserabweisend
  • schnelles Festhalten am Geschirr durch Handschlaufe möglich
  • Metallteile matt silber

Ein Hundegeschirr besteht aus einem Schulter-, einem Rückengurt und einem Bauchgurt. Der Gurt wird zwischen den Vorderbeinen vom Hals des Hundes bis zum Brustriemen geführt. An der Seite enthält das Geschirr einen Steg und Ösen, an denen man die Hundeleine befestigen kann. Bei einem normalen Halsband sind die Kräfte beim Zerren an der Leine auf Kehlkopf und Wirbelsäule besonders stark. Häufig führt das zu Schäden der Wirbelsäule oder Bandscheibenvorfällen. Ein Geschirr verlagert den Druck eher auf die unempfindliche Brust.Es gibt unterschiedliche Arten von Geschirr. Hier im Hundegeschirr Test haben wir Ihnen die wichtigsten Typen auf einen Blick zusammen gefasst.

Norwegergeschirr

Bei einem Norwegergeschirr handelt es sich um die gängigste Variante der Geschirre. Es lässt sich schnell An- und Ausziehen. Ein Brustgurt führt zum Rumpfgurt und wird hinter den Vorderbeinen verschlossen. Bei vielen Modellen ist auch ein Rückengriff vorhanden. Aufgrund des fehlenden Bauchgurts ist es vor allem für empfindliche Hunde geeignet. Handelt es sich um ein temperamentvolles Tier sollte lieber ein anderes Modell verwendet werden.

Sattelgeschirr

An der breiten Rückenplatte erkennt man ein Sattelgeschirr. Ansonsten hat es keine großen Unterschiede zum Norwegergeschirr. Aufgrund der Rückenplatte kann es sehr unbequem für die Hunde werden, daher sollten Sie bei diesem Geschirr besonders auf eine gute Passform achten.

Führgeschirr

Ein Führgeschirr weist eine T-Form auf, die aus einem Rückensteg, einer Schlaufe für den Kopf und einem Steg für den Bauch besteht. Es gibt zudem noch zwei weitere Varianten. Einmal mit einem schräg verlaufenden Brustgurt und zum anderen mit einem gekreuzten Bauch- und Rückensteg. Vor allem für Hunde mit einem schmalen Brustkorb ist das Geschirr geeignet. Oft ist diese Art der Hundegeschirre größenverstellbar, so sind Einschränkungen für Hund und Halter auszuschließen.

Spezialgeschirr

Wenn es um Spezialgeschirre geht kann man zwischen einem Zug- und einem Sicherheitsgeschirr unterscheiden. Das Sicherheitsgeschirr ist quasi wie ein Führgeschirr aufgebaut, ist aber mit einem längeren Rückensteg und einem zweiten Gurt um den Rumpf ausgestattet. Ein Zuggeschirr ist für Lastenhunde geeignet, die vor einen Wagen oder Schlitten gespannt werden. Daher sind diese Geschirre nicht für den Alltag geeignet.

Hundegeschirr kaufen – das sollten Sie beachten!

Wir haben die wichtigsten Kriterien für den Kauf im Hundegeschirr Test für Sie zusammengefasst.

Einsatzzweck

Sie können je nach Einsatzzweck unterschiedliche Arten von Hundegeschirr kaufen. So gibt es Arbeitsgeschirr für Jagd- oder Polizeihunde. Auch für die Benutzung in der Freizeit gibt es passende Modelle. Für ältere Hunde bieten sich Geschirre als eine Art Tragehilfe ebenfalls an. Wenn Sie viel mit dem Auto unterwegs sind, können Sie sich ein spezielles Geschirr zulegen, das Sie mit dem Gurtschloss verbinden können.

Größe

Es ist klar, dass ein Chihuahua ein anderes Geschirr benötigt als ein Bernhardiner. Messen Sie den Hals- und Brustumfang an der breitesten Stelle Ihres Vierbeiners, um die richtige Größe zu ermitteln.

Material

Wichtig ist, dass das Material nicht scheuert oder Druckstellen verursacht. Die häufigsten Hundegeschirre sind aus Nylon, welches oft gepolstert und gefüttert ist, um den Tragekomfort zu erhöhen. Sie können auch Leder-Modell erwerben. Diese sind relativ pflegeleicht, können Nässe aber nur schlecht vertragen.

Handhabung

Achten Sie darauf, dass sich das Geschirr verstellen lässt. Vor allem, wenn ein Fellwechsel ansteht oder Ihr Tier ein paar Kilo zulegt, kann das sehr praktisch sein. Zudem sollte der Rumpfgurt gut vernäht sein und Schnallen links und rechts können das An- und Ausziehen erleichtern.

Zubehör

Falls es nicht schon im Lieferumfang enthalten ist, empfehlen wir Ihnen im Hundegeschirr Test reflektierende Elemente, Blinklichter und Sicherheitsleuchten. So kann man Sie und Ihren Hund in der Dunkelheit besser wahrnehmen.

Vor- und Nachteile

Zum Abschluss hier noch einmal alle Vor- und Nachteile eines Hundegeschirrs auf einen Blick.

Vorteile:

  • schont den Halsbereich
  • fester und sicherer Sitz
  • Sozialverhalten wird gefördert

Nachteile:

  • teurer als Halsbänder
  • längeres Anziehen

Greifen Sie also zu einem Hundgeschirr, um Ihren Hund zu schonen. Die Vorteile gegenüber einem Halsband überwiegen. Falls die erhöhten Kosten und der Zeitfaktor für Sie ausschlaggebend sind, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass die Gesundheit Ihres Tieres im Vordergrund stehen sollte.

Quelle: hundegeschirtest.de

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