Heizungsthermostat Test

Das Heizungsthermostat soll helfen den Verbrauch von Energie zu senken. Sie funktionieren elektronisch und können teilweise auch programmiert werden. Mit einem Heizungsthermostatt ist es möglich, durch eine Zeit- und Temperatursteuerung die Heizung nur zu starten, wenn es notwenig ist. Es gibt Hersteller, die sagen, durch den Einsatz von einem Heizkörperthermostat kann man den Energieverbrauch um bis zu 30 % senken. Der Heizungsthermostat Test möchte dies hinterfragen.

Heizungsthermostat Test 2016

Programmierbarer Heizkörper-Thermostat (Energiesparregler) 4er-Set
255 Bewertungen
Programmierbarer Heizkörper-Thermostat (Energiesparregler) 4er-Set
  • 4er-Sparset für schlaue Energiekosten-Sparer Temperaturvorgabe auf 0,5 °C genau einzustellen
  • Großes, übersichtliches Display für Temperatur, Heiz-Zeiten, Status • Jederzeit manuelles Regulieren der Temperatur möglich
  • Einfache Montage ohne Eingriff in die Heizungsanlage, passend für alle gängigen Heizungskörper-Ventile • Automatische Sommer-/Winterzeit-Umstellung
Heizkörperthermostat Modell N, neues leises Modell mit Boost Funktion, Set für 4 Räume
264 Bewertungen
Heizkörperthermostat Modell N, neues leises Modell mit Boost Funktion, Set für 4 Räume
  • senkt den Energieverbrauch Ihrer Heizung um bis zu 30 Prozent, kinderleicht zu montieren
  • automatisches Heizen und Sparen in allen Räumen, automatisches Absenken der Temperatur beim Lüften
  • Sofort einsatzfähig durch voreingestellte Programmierung, Individuelle Programmierung für jeden Tag möglich
Homexpert by Honeywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR30 Comfort+
354 Bewertungen
Homexpert by Honeywell Programmierbarer Heizkörperthermostat HR30 Comfort+
  • Ausgezeichnet mit dem eu.bac Energie-Label "A", der höchsten Auszeichnung für energieeffizientes Heizen, die ein programmierbares Stand- Alone Gerät erreichen kann
  • Zusätzlich Energie einsparen mit der ECO und Optimierungsfunktion (Optimum Start, Optimum Start/Stop). Großes, beleuchtetes Display und verstellbare Displayposition für optimale Lesbarkeit.
  • Individuelles Zeitprogramm mit 6 Schaltzeiten für jeden Wochentag, Tages- und Wochenprogramm, wahlweise auch Arbeitswoche und Wochenende

Heizungsthermostat helfen Sparen

Ohne ein Heizkörperthermostat ist selten eine Nachtabsenkung möglich und auch tagsüber kann kaum die Raumtemperatur beeinflusst werden. Das Zimmer wird im schlimmsten konstant mit einer zu hohen Temperatur beheizt. Bewohner öffnen dann höchstens die Fenster, was zu einer zusätzlichen Energieverschwendung führt. Würde man die Raumtemperatur nur um 1 Grad absenken, dann würde dies bereits eine Wärmeenergie-Ersparnis von 6 % bedeuten. Bei 3 Grad sind das dann schon 18 % Wärmeenergie-Einsparung. Dies bedeutet, wenn man dies in allen Räumen so handhabt, sind die 30 % keine unrealistische Aussage. Denkt man dann an die steigenden Energiepreise und zusätzlich an die Umwelt, kann ein elektronisches Heizungsthermostat stark dazu beitragen, dass man Kosten spart und gleichzeitig die Umwelt schont.

Wie funktioniert ein Heizungsthermostat?

In den letzten Jahren ist der Trend in Deutschland sehr stark in Richtung Smart Home gegangen. Die Rede ist hier von den sogenannten intelligenten Häusern. Leider kann sich aber nicht jeder solch ein Haus leisten und so muss man versuchen, anderweitig Energie einzusparen. Laut dem Heizungsthermostat Test ist die mit elektronischen Heizkörperthermostaten möglich. Mit einem Heizungsthermostat kann man in jedem Raum die gewünschte Temperatur exakt einstellen. Selbst bei Abwesenheit können diese Wunschtemperaturen mittels einer Automatik eingehalten werden. Durch die Zeitprogrammierung ist es gar möglich, dass man die Heizung in bestimmten Räumen nachts komplett ausschaltet und am Morgen wieder an. Die Funktionsweise ist dabei ganz einfach. Mittels eines elektronischen Reglers wird die Raumtemperatur gemessen und dann steuert ein Ventil in jedem Heizung die Gas- oder Wasserzufuhr. Als ideale Temperatur für die Räume werden vom Mieterschutzbund und auch vom Heizkörperthermostat Test folgende Werte genannt.

  • Wohnräume: 20 – 22 Grad
  • Küche: 18 – 20 Grad
  • Schlafzimmer: 16 – 18 Grad
  • Badezimmer: 23 Grad

Besonderheiten bei Heizkörperthermostaten

Neben der elektronischen Steuerung haben einige der Heizkörperthermostate besondere Zusatzfunktionen, die der Heizungsthermostat Test gerne näher erläutern möchte.

  • Boost-Funktion: Dazu gibt es am Heizungsthermostat entweder eine Taste oder eine Einstellung, die man wählt, wenn man einen Raum innerhalb kürzester Zeit aufheizen will. Innerhalb von 300 Sekunden gibt die Heizung dann alles, damit die schnelle Aufheizung Realität wird. Dies ist natürlich ideal morgens oder wenn man zwischenzeitlich kurz nach Haus kommt und es warm haben möchte.
  • Urlaubs- oder Partymodus: Mit diesem Modus kann man das Thermostat so programmieren, dass es über einen bestimmten Zeitraum vom eigentlichen Programm abweicht. Dies bedeutet, dass man die Heizung nicht extra neu programmieren muss. Insbesondere dann, wenn man aus dem Urlaub kommt, ist dies sehr angenehm, denn die Räume sind sofort mollig warm. Bei einer Party ist dies ebenfalls sehr von Vorteil, da der Raum nicht zu stark überhitzt wird.
  • Fenster-auf-Erkennung: Dazu sind entweder am Fenster oder am Thermostat Sensoren angebracht, die erkennen, wann das Fenster offen ist. Die Heizung schaltet sich für diese Zeit aus und es wird keine unnötige Energie verbraucht. Dies funktioniert natürlich auch bei dem kurzen Stoß-Lüften.

Das beste Heizungsthermostat

Schon im Jahr 2008 hat die Stiftung Warentest einen Heizungsthermostat Test vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Modelle der Hersteller Danfoss, Honeywell, Euronotic und Heimeier weit vorne.

Da der Heizungsthermostat Test schon recht lange zurück, kann man davon ausgehen, dass die heutigen Modelle noch um ein Vielfaches besser sind. Zum aktuellen Zeitpunkt gilt als Testsieger der Homeexpert HR 30 Comfort+. Dieses Thermostat wird mittels einer Batterie betrieben und verfügt über die Sonderfunktionen Fenster-auf-Erkennung, Urlaubsmodus, Frostschutzfunktion und Kindersicherung. Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Danfoss RA/VL 2950 Thermostat. Auch dieses wird mit Batterie betrieben, hat aber nur als Besonderheit die Frostschutzfunktion. Hier bleibt also zu überlegen, ob man nicht doch zum Testsieger zurückgreift und zahlreiche weitere Funktionen nutzen kann.

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