Fernglas Test

Ferngläser ermöglichen selbst weit entfernte Dinge genauer zu betrachten, die mit dem bloßen Auge kaum noch zu erkennen sind. Ein wichtiger Aspekt ist der Vergrößerungsfaktor, um alles gut sehen zu können, ganz gleich, ob auf der Jagd, in den Bergen oder auf der See. Ein scharfer Blick in die Ferne wird durch die Bauweise der Linsen und die Strahlengänge gewährleistet. Bei der Suche nach einem passenden Fernglas werden dem Kunden viele, verschiedene Modell angeboten, vom Prismenfernglas über einen Feldstecker bis hin zu einem Fernrohr, die einen Blick in die Ferne ermöglichen. Der Fernglas Test hat die verschiedenen Modelle einmal genauer betrachtet, um Ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.

Fernglas Test 2017 – besten 3 auf Amazon.de

Angebot
Olympus 118760 10 x 50 DPS-I Fernglas mit Tasche
653 Bewertungen
Olympus 118760 10 x 50 DPS-I Fernglas mit Tasche
  • Integrierte Dioptrie-Korrektur zur Anpassung an die persönlichen Sehbedürfnisse
  • Weitwinkeloptik zum Beobachten sich schnell bewegender Objekte; 10-fach Vergrößerung
  • Noch eindrucksvollere Panoramen mit 30 % größerem Sehfeld
topop 8 x 21 Compact Fernglas faltbar Teleskop mit Reinigungstuch und Tragetasche für die Vogelbeobachtung, Reisen, im Freien, Sightseeing, Klettern
109 Bewertungen
topop 8 x 21 Compact Fernglas faltbar Teleskop mit Reinigungstuch und Tragetasche für die Vogelbeobachtung, Reisen, im Freien, Sightseeing, Klettern
  • Es ist geeignet zum Golfen, Zelten, Wandern, Angeln, Konzerte, Vogelbeobachtung, etc.
  • Robustes Gummi für hohe Beanspruchung und zentraler Fokussiermechanismus für schnelles und einfaches Fokussieren.
Angebot
Olympus N1240586 8-16x40 Zoom DPS-I Fernglas
650 Bewertungen
Olympus N1240586 8-16x40 Zoom DPS-I Fernglas
  • Haltbare, hochwertige Verarbeitung eignet sich auch für härtere Umgebungsbedingungen
  • Reflexionsmindernd vergütete Linsen für eine klare, hochqualitative Sicht
  • Integrierte Dioptrie-Korrektur zur Anpassung an die persönlichen Sehbedürfnisse

Das Fernglas und seine Besonderheiten

Durch die Verwendung eines Fernglases lassen sich entfernte Objekte besser betrachten, da sie durch die integrierten Linsen näher herangeholt werden. Dieses funktioniert nur deshalb, weil im Inneren verschiedene Linsen integriert sind, die ein Brechen und Bündeln des Lichts bereitstellen, bevor die Netzhaut im Auge vom Licht berührt wird. Die klassischen Modelle sind mit zwei Röhren und einem Steg ausgestattet. Er dient als praktisches Verbindungselement und hat einen Drehmechanismus integriert, um die beiden Röhren genau auf den Augenabstand einzustellen. Da mit beiden Augen geschaut werden kann, werden die Modelle als binokulare Ferngläser bezeichnet. Das Fernrohr ist im Gegensatz dazu nur monokular, da nur eine Röhre vorhanden ist und daher nur mit einem Auge in die Ferne geschaut wird.

Ferngläser schauen auf eine lange Geschichte zurück. Zuerst gab es brillenähnliche Modelle, die von den sogenannten Operngläsern abgelöst wurden. Kurz darauf kam der Feldstecher im militärischen Bereich zum Einsatz. Am 9. Juli 1893 ließ sich das Unternehmen Carl Zeiss das binokulare Fernglas patentieren.

Wichtige Aspekte für eine optimale Nutzung

Ein Fernglas ist nicht gleich ein Fernglas, da verschiedene Punkte zu einer perfekten Nutzung beitragen. In der folgenden Auflistung sind unterschiedliche Aspekte aufgeführt:

  1. Gewicht: Wird das Fernglas über einen längeren Zeitraum genutzt, spielt das Gewicht eine große Rolle, damit keine frühzeitigen Ermüdungserscheinungen auftreten.
    Faktor der Vergrößerung: Der Vergrößerungsfaktor gibt Auskunft darüber, wie nah sich das zu betrachtende Objekt heranholen lässt.
  2. Sichtbarere Bereich: Der sichtbare Bereich gibt Auskunft über das Sehfeld und bezieht sich auf den Abstand von 1000 Meter zum Objekt. Diese Angabe wird in Meter oder Grad angegeben.
  3. Objektivdurchmesser: Er gibt Auskunft über den Lichteinlass. Der Durchmesser wird in Millimeter angegeben. Je mehr Licht einfallen kann, desto besser sind in der Dämmerung weit entfernte Objekte gut erkennbar.
  4. Austrittspupille: Die Größe beeinflusst das Sehen, gerade wenn sich im Dämmerlicht die Pupille des Auges weitet. Dieses ist allerdings kein repräsentativer Wert für die Qualität des Fernglases.
  5. Dämmerungszahl = Helligkeit: Diese Zahl errechnet sich aus dem Durchmesser des Objektivs sowie der Vergrößerung und ist gerade interessant bei Nebel sowie bei Sonnenauf- und Untergang. Für ein optimales Schauen mit dem Fernglas sollte eine Vergrößerung von x-40 und eine Dämmerungszahl von mindestens 25 geboten werden.
  6. Naheinstellung: Damit Objekte in der Nähe perfekt betrachtet werden können, sollte im Abstand von 2 m eine Darstellung möglich sein.

Das richtige Fernglas für die eigenen Bedürfnisse finden

Da die Vergrößerung nichts mit der Größe des Fernglases zu tun hat, kann zwischen Kompaktferngläsern mit 8 x 25, mittelgroßen Ferngläsern mit 8 x 30 oder original Feldstechern mit 8 x 42 gewählt werden. Es sollten sich aber Gedanken darüber gemacht werden, wo, wofür und zu welcher Tageszeit das Fernglas genutzt werden möchte, damit immer eine perfekte Betrachtung aus der Ferne möglich ist. Wer bei Wind und Wetter sowie im Außeneinsatz das Fernglas nutzen möchte, ist mit einem wasserdichten, stoßfesten Modell gut bedient.

Eine große Auswahl an Ferngläsern gibt es auf Amazon.de:

Haben Sie einen Fernglas zuhause? Dann können Sie gerne Ihre Bilder und Tests von Ihrem Fernglas per Mail an uns schicken.

Leave a Reply